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Burnout - ein Leitfaden von ExpertInnen für ExpertInnen
Sowohl Ärzte, Psychologen als auch Coaches kommen immer häufiger mit KlientInnen in Kontakt, die von sich selbst und/oder anderen als Burnout-Fälle diagnostiziert wurden. Das Burnout-Syndrom stellt allerdings noch keine anerkannte medizinische Diagnose dar. Vor diesem Hintergrund fand im Jänner 2011 unter dem Vorsitz von Herrn Prim. Univ.Prof. DDr. Michael Lehofer,Sigmund Freud Klinik, Graz, mit führenden österreichischen ExpertInnen auf dem Gebiet der Psychiatrie, Neurologie, Inneren Medizin, Psychologie und Allgemeinmedizin ein interdisziplinäres Experten-Meeting statt. Die Zielsetzung war, aktuelle Aspekte zur Diagnose und Therapie des Burnout-Syndroms zu diskutieren und Empfehlungen für die Praxis zu erarbeiten. Die vorliegende Publikation ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Diskussion, ein übersichtlicher Leitfaden, der dem behandelnden Personen als Informationsgrundlage und Orientierungshilfe für die Prävention, Diagnosestellung und Behandlung eines Burnout-Syndroms dienen soll.
2. Marburger Coaching-Studie 2011 - Zusammenfassung
Einige Ergebnisse
Coaching etabliert sich als Personalentwicklungsinstrument Unabhängig von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise entwickelt sich Coaching weiter zum gefragtesten Format unter den Personalentwicklungsinstrumenten. Im Jahr 2008 prognostizierten 76 Prozent von 201 befragten Managern und Personalentwicklern in einer Kooperationsstudie des Harvard Business Manager und der Unternehmensberatung Kienbaum, dass die Entscheidung zum Coaching sowie die Auswahl von Coachs in Zukunft zu den wichtigsten Aufgaben von Personalmanagern gehören werden. Bereits zwei Jahre später, scheint sich die prophezeite Entwicklung zu bestätigen. In einer repräsentativen Umfrage zum Thema „Trainingsmethoden 2010“ des Magazins managerSeminare unter 360 Weiterbildnern belegte das Format Coaching nach der Evaluation den ersten Platz. (Martens 2010, S. 6).
Viele Coaches sind auch als Trainer tätig Die offensichtlich populärste Dienstleistung, die Coachs neben Coaching anbieten, ist Training (70%). Ebenfalls aktiv scheinen Coachs im Bereich der Organisationsentwicklung zu sein (48%).
Positive Zukunftsaussichten für Coaching Die empirischen Erkenntnisse der vorliegenden Studie zeichnen ein positives Bild der Zukunftsaussichten für Coaching. Die Studie zeigt, dass es eine steigende Nachfrage nach Coaching-Dienstleistungen gibt. Auch die Coaching-Stundensätze sind über die vergangenen Jahre gestiegen. Diese Entwicklung mag mit der zunehmenden Professionalisierung durch Coaching-Ausbildungen und Spezialisierungen zusammenhängen, ebenso kann die steigende Nachfrage nach Coaching dazu beigetragen haben, dass Coaching im Jahr 2010 nach Angaben von Coachs zu durchschnittlich 177,88 EUR und nach Angaben von Kunden durchschnittlich zu 233,21 EUR angeboten wird.
• Reflexion über das eigene Führungsverhalten z.B. Defizite, Feedback • Arbeit am persönlichen Auftreten • Paradigmenwechsel/Positionswechsel/Neuorientierung/Change • Work-Life-Balance • Aktivierung ungenutzter Ressourcen des Coachee • Reflexion über Problemlösungsverhalten des Coachee
Weiterbildung bindet
Je besser das Schulungsangebot im Unternehmen ist, desto geringer ist die Wechselbereitschaft der Beschäftigten. Eine aktuelle Studie (2011) der Leipziger Graduate School of Management unter 1.263 deutschen Arbeitnehmern hat dies nachgewiesen.
Coaching in der Krise gefragt Ergebnisse der Studie "Qualitätskriterien für Coaches in der Wirtschaftskrise".
Professionelle Coachs und Berater können zu Gewinnern der Finanz- und Wirtschaftskrise werden - das ergibt eine Fragebogen gestützte Umfrage unter 417 Personalverantwortlichen und Coachs in Deutschland, die das Fortbildungs-Forum "CoachingWiese" durchführen ließ. Zwischen Mitte März und Ende April 2009 wurden 417 Coachs und Personalentscheider face-to-face, online und telefonisch befragt.
Mehr als zwei Drittel (68%) der befragten Entscheider und Coachs schätzen den Coaching-Bedarf gerade in Krisenzeiten als steigend ein. In den zusätzlich geführten qualitativen Interviews beschreiben die Personalentscheider, dass ihre Budgets für Coaching bestehen bleiben. Der Blick sei in den Unternehmen eher auf die Ausgaben für Unternehmensberater gerichtet, und so könnten Coachs vor den Beratern zu den Gewinnern dieser Zeit gehören. Die Entscheider, so offenbaren die Studienergebnisse, achten bei der Auswahl von Coachs alle auf die Fortbildung der Coachs. Das sehen die Coachs selber offenbar nicht so streng, jeder Zehnte denkt, für die Entscheider sei ständige Fortbildung nicht wichtig. "Methodenvielfalt" ist für die Befragten ebenfalls "wichtig" (41%) oder sogar "sehr wichtig" (46%). In den zusätzlich geführten qualitativen Interviews wurden auch immer wieder die Aspekte "Wissensvorsprung" und "Professionalität" für die Auswahlentscheidung genannt.
Was bewegt TrainerInnen Erste deutschsprachige Studie zu den Herausforderungen des TrainerInnen-Berufs
Hier eine Kurzzusammenfassung der interessantesten Ergebnisse:
• Der TrainerInnenberuf zeichnet sich durch – häufig unterschätzte – unternehmerische, persönliche und emotionale Herausforderungen aus
• Die stärkste Belastung für TrainerInnen ist die Wettbewerbssituation auf dem Weiterbildungsmarkt
• Als belastend empfinden sie auch die umfangreichen organisatorischen Aufgaben und Bürotätigkeiten
• Weibliche und männliche Trainer erleben die einzelnen Herausforderungen ihres Berufes durchaus unterschiedlich. So stellt beispielsweise die geforderte räumliche und zeitliche Flexibilität für Frauen ein größeres Problem dar als für die Männer.
• Die Unterschiede bei den Tagessätzen sind enorm: Eine Trainerin verdient im Durchschnitt fast 200 Euro weniger als ihr männlicher Kollege!
• Die enge Verbindung zwischen Persönlichkeit und Produkt erschwert vielen TrainerInnen die Honorarverhandlungen, denn oft schwingen unbewusst die Fragen mit: „Wie viel bin ich wert?“, „Bin ich das wert?“
• Darüber hinaus fordert der härter werdende Markt immer mehr unternehmerisches Geschick sowie persönliches Management. Das gilt insbesondere für die zahlreichen Einzelkämpfer unter den TrainerInnen. Gerade bei Themen wie überzeugende Selbstdarstellung, souveräner Kundenkontakt, konsequentes Marketing und konstruktiver Umgang mit Kritik und Selbstzweifeln haben es TrainerInnen in der Hand, einiges zu verbessern.
seminar consult versucht mit seinem Ausbildungskonzept seit Anbeginn an, diese Punkte zu thematisieren und für den TrainerInnen-Beruf hilfreiche Tipps zu geben. Wir gehen auf diese Themen einerseits im Rahmen unserer TrainerInnen-Ausbildungen ein, andererseits werden wir zum Beispiel auch 2010 wieder Seminare zum Thema "Selbstmarketing für TrainerInnen“ im Angebot haben.
Was sind ECTS? ECTS, European Credit Transfer and Accumulation System, ist ein EU-System zur internationalen Anerkennung von Weiterbildung an europäischen Hochschulen. So ist der Lehrgangsabschluss für weitere Ausbildungen nutzbar, z.B. als Baustein für Lebens- und Sozialberatung, oder für die Zertifizierung als Erwachsenenbildner/In bei der WeiterBildungsAkademie Österreich: www.wba.or.at, oder auch für ein aufbauendes MBA-Studium an der Donau-Universität.
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