Interview in der Zeitschrift Madonna

Interview in der Zeitschrift Madonna

Interview in der Zeitschrift Madonna

Einzigartig. Machen Sie es wie die Weltstars und heben Sie sich von der Masse ab. MADONNA verrät die sieben magischen Regeln zur Unverwechselbarkeit.

Den Durchbruch als Top-Model feierte Cindy Crawford (42) im August 1986: Damals zierte ihr Gesicht das erste Mal das Cover der US-Vogue. Heute, gut zwanzig Jahre später, blickt die zweifache Mutter auf eine beispiellose Karriere zurück. Ihr Muttermal am Mundwinnkel hat sich Crawford nie entfernen lassen: Es wurde zu ihrem Markenzeichen. Und sie selbst bekennt: „Wer mich bucht, bekommt die Ware Cindy Crawford. Das ist eine welttweit operierende Marke und mein Erfolgsgeheimnis.“

Mit Persönlichkeit punktet auch Model-Kollegin Heidi Klum (35). Ihr Markenzeichen ist „unkomplizierte Lässigkeit“ – und diese sorgt für klingende Werbeverträge: „Ich bin so wie ich bin – das mögen die Leute an mir“, vermutet die Businesssfrau. Beiden Top-Models gemeinsam ist: Sie lassen sich nichts von anderen diktieren.

Leading Ladies. Im eigenen Leben die Hauptrolle zu spielen, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Erfolg und Zufriedenheit, weiß auch die renommierte Wiener Wirtschaftspsychologin und Persönlichkeitstrainerin Sabine Prohaska: „Menschen, die sich ihrer selbst bewusst sind, könnnen erfolgreicher agieren“, so die 39-Jährige, zu deren Referenzen namhafte Unternehhmen wie Intersport Austria oder die Generali Versicherung zählen.

Wie wichtig es ist, die Marke Ich aufzubauen, verrät auch der soeben erschienene, gleichnamige Ratgber des Autoren-Duos Conrad Seidl und Werner Beutelmeyer. Grundtenor des Werkes: „Einzigarrtigkeit ist ein Erfolgsrezept,“

„Alles, was Sie tun müssen, ist gegen den Strom zu schwimmen und Kanten zeigen“, meint auch Top-Coach Sabine Proohaska. Wechseln Sie also wie Crawford und Kolleginnen in den Regiesessel und dirigieren Sie selbst Ihren Auftritt. Wie? Wir verraten gemeinsam mit der Expertin, die auch EinzellCoaching und Seminare rund um die Themen Karriere und Entscheidungsfindung gibt (Info:www.seminarconsult.at) sieben magische Regeln, mit denen Sie sich zur unverwechselbaren Marke machen:

SEIEN SIE SICH TREU
Die erste Regel lautet, sich treu zu sein. Wenn Sie alles tun, um zu sein, wie andere es gern hätten, nehmen Sie alles im Leben wichtig, nur nicht sich selbst. „Der Vergleich mit anderen ist das Schlimmste, was man sich antun kann“, weiß Sabine Proohaska. Deshalb rät sie, zu den eigenen Ecken und Kanten zu stehen – denn das zeichne eiinen unverwechselbaren Menschen erst richtig aus.

Training des Treueschwurs.
Überlegen Sie, warum Sie von Ihren Freunden geschätzt werrden. Oder noch besser – fragen Sie sie einfach. Gute Freunde geben ehrliche Antworten. Entdecken Sie wieder Ihre eigenen Vorzüge!

SELBSTBEWUSST SEIN
Interview in der Zeitschrift Madonna „Positives Denken ist Voraussetzung für das eigene Selbstwertgefühl“, erklärt die Expertin. Und weiter: „Wer sich ständig damit beschäftig, minderwertig zu sein, wird auch so wahrgenommen.“ Fangen Sie deshalb an, sich in Alltagssituationen attraktiv, liebenswert und erfolgreich wahrzunehhmen. Wenn andere Leute zu klagen beginnen, stimmen Sie nicht mit ein. Geben Sie sich selbstbewusst: „Also ich fühle mich heute großartig!“

Training für Selbstsichere.
Ziehen Sie sich etwas Hübsches an, stellen Sie sich vor den Spiegel und lächeln Sie sich zu. Beschreiben Sie Ihr Aussehen – am besten laut. Loben Sie sich anschließend ausführlich für gelungene Aufgaben, auf die Sie stolz sind. Halten Sie inne und sagen Sie sich selber immer wieder: „So will ich bleiben.“

SEIEN SIE SICHTBAR
Expertin Sabine Prohaska kennt den Wunsch, im Mittellpunkt stehen zu wollen und dafür geliebt und gelobt zu werden: „Wäre da nicht gleichzeitig die Angst vor einer Blamage in der Öffentlichkeit“, errklärt der Coach. Oft seien Anpassung und Zurückhaltung nur die Reaktion auf die Furcht, aufzufallen. Sie sollten sich daher über eines im Klaren sein: „Wer was Besonderes ist, wird auch bemerkt.“

Training für Sichtbare.
Machen Sie sich eine Liste: Notieren Sie sich Situationen, in denen Sie anderes reagiert haben, als Sie eigentlich wollten nur um sich vor einer Blamage zu schützen. Gehen Sie jedes einzelne Szenario gedanklich durch – nun aber mit Ihrer Reaktion, ohne auf eine eventuelle Blamage Rücksicht zu nehmen. Machen Sie sich Notizen und wiederholen Sie diese gedanklich immer wieder.

KLEIDER MACHEN LEUTE
Interview in der Zeitschrift Madonna Meist wissen Frauen genau, welches Kleidungsstück der eigenen Seele gerade gut tut: Zum Termin mit dem Chef der Blazer, der mehr Selbstsicherheit gibt. Zum Date im Restaurant, das Kleid, in dem Sie sich sexy fühlen. Unbestritten wirkt Kleidung auf unser Selbstwertgefühl. „Kleidung und Haare sind die am schnellsten zu ändernden Merkmale unserer Identität“, weiß Prohaska, „und wenn Sie es richtig machen, wird Kleidung Ihr stärkster Verbündeter auf dem Weg zum eigenen und unverwechselbaren Stil.“

Training für Stilsichere.
Knöpfen Sie sich Ihren Kleiderrschrank vor. Probieren Sie nun den Inhalt in Ruhe durch und testen Sie, worin Sie sich selbstbewusst fühlen und worin nicht. Achten Sie auch darauf, welche Farben Ihrem Typ schmeicheln, ob Sie sich eher in engen oder weiteren Kleidungsstücken wohler fühlen. Stellen Sie sich mit diesen Eindrücken Ihren persönlichen Stil zusammen. Wer sich unsicher ist, kann auch eine Farb-, Typ- und Stiltung beim Profi machen.

GÖNNEN SIE SICH ETWAS
Wie viel Genuss gestatten Sie sich? Wie sieht es mit den kulinarischen Genüssen aus? „Man muss sich klar machen, dass gesundes Essen vernünftig ist, aber lustvolles Essen genauso wichtig“, erklärt Coach Sabine Prohaska. Denn sogar Ernährungsexperten wissen längst, dass ein gezielter Ausrutscher mehr bringt als langer, erzwungener Verzicht.

Training für Genießer.
Gönnen Sie sich einmal in der Woche die Erfüllung eines kulinarischen Wunsches – und zwar ohne die Kalorien zu zählen. Wichtig dabei ist, dass Sie puren Genuss inszenieren: Zünden Sie sich beim Dinner Kerzen an, oder hören Sie beim Schokoladeeisschlemmen auf der Couch entspannende Musik. Das geht auch bei Fast Food: Rufen Sie nicht den Pizzadienst – gehen Sie wieder einmal mit Freunden in eine richtig gute Pizzeria.

ZUR MEINUNG STEHEN
„Es gibt nur einen Menschen, der für Ihre Lebensqualität verantwortlich ist – und das sind Sie“, weiß Konfliktmanagerin Sabina Prohaska. Und weiter: „Gehen Sie doch einnmal in Gedanken die Gruppe der Meinungsstarken durch, ob sie einen finden, der Ihnen unsympathisch ist, weil er seine Meinung sagt. Sie werden keinen finden.“ Hören Sie also auf, es allen recht machen zu wollen.

Training für Meinungssführer.
Machen Sie sich klar, dass sachliche Diskussionen keine Ablehnung nach sich ziehen müssen – insbesondere im Job. Bestehen Sie beispielsweise in Debatten nicht zwangsweise auf einen abschließenden Konsens, sondern lassen Sie Differenzen einfach einmal im Raum stehen. Sehen Sie in zwei Sichtweisen immer auch zwei Lösungsmöglichkeiten.

NEIN SAGEN KÖNNEN
„Jedes Nein zum anderen ist ein Ja zu mir“, erklärt Sabine Prohaska. Hinter der Schwierigkeit, Grenzen zu setzen, steht die Angst, Liebe zu verlieren oder als Spielverderberin zu gelten. Tatsächlich machen Jasager so nur eigene Bedürfnisse und damit sich selbst klein. Bedenken Sie daher immmer: Wenn Sie auch mal Nein sagen können, bleibt Ihnen mehr Zeit für Ihre eigenen Bedürfnisse.

Training für Neinsager.
Überlegen Sie, in welchen Situuationen Sie bejahen, obwohl sie Nein sagen möchten. Überlegen Sie sich dazu eine freunddliche, aber klare Antwort, in der Sie deutlich Nein sagen. Dann müssen Sie diese Antwort nur noch in die Tat umsetzen. Probieren Sie es!

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